+++   02. 06. 2020 Gedächtnistraining  +++     
     +++   03. 06. 2020 Filmspaß  +++     
     +++   04. 06. 2020 Nähkurs  +++     
     +++   04. 06. 2020 Freiluftspiele  +++     
     +++   09. 06. 2020 Ausfahrt nach Wachau  +++     
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Corona - Hilfe für Gewerbetreibende

18.05.2020
Erstellung eines Hygienekonzeptes im Gastgewerbe
Folgende Dokumente werden als Hilfestellung zur Erarbeitung eines Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes für gastgewerbliche Betriebe veröffentlicht:
 

 

27.04.2020

Liquiditätsprogramm für die Land- und Forstwirtschaft
Das Sächsische Staatsministerium für Land- und Forstwirtschaft (SMEKUL) hat mitgeteilt, dass ab heute das Liquiditätsprogramm für die Land- und Forstwirtschaft in Anspruch genommen werden kann. Die Antragstellung erfolgt über die Homepage der Sächsische Aufbaubank (SAB). Die Förderrichtlinie, die Antragsformulare und weitere Informationen sind hier zu finden.
Förderempfänger können Kleinstunternehmer sowie kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) mit bis zu 100 Mitarbeitern folgender Tätigkeitsbereiche sein:

  • Primärerzeugung landwirtschaftIicher Erzeugnisse
  • Fischerei oder Aquakultur
  • Forstwirtschaft (Waldbesitzer im Sinne von § 5 Sächsisches Waldgesetz)
  • Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftIicher Erzeugnisse.

 


 

20.04.2020
Übersicht der Wirtschaftshilfen im Zuge der Corona-Pandemie
In den vergangenen Wochen wurden umfangreiche Bundeshilfen zur Unterstützung der Wirtschaft durch den Bundestag und den Bundesrat beschlossen und weitere Maßnahmen angekündigt. Diese Übersicht mit Stand vom 16.04.2020 bildet den jeweiligen Sachstand ab und führt entsprechende Links zu den zuständigen Bundesministerien und weiteren Institutionen auf. Für aktuelle Informationen zu den einzelnen Programmen sollten tagesaktuell die jeweiligen Webseiten aufgesucht werden.
 

 

16.04.2020

Zusätzliches Angebot KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau)-Schnellkredit
Das Bundeskabinett hat folgendes zusätzliches KfW-Schnellkreditprogramm beschlossen, das ab dem 16.04.2020 den Gewerbetreibenden zur Verfügung gestellt wird, die folgende Kriterien erfüllen:

  • mittelständisches Unternehmen mit mehr als 10 Beschäftigten, das mindestens seit dem 01. Januar 2019 am Markt aktiv ist
  • das Unternehmen darf zum 31. Dezember 2019 nicht in Schwierigkeiten gewesen sein und muss zu diesem Zeitpunkt geordnete wirtschaftliche Verhältnisse aufweisen.

 

Inhalt des Kreditangebotes:

  • Das Kreditvolumen pro Unternehmen beträgt bis zu 25% des Gesamtumsatzes im Jahr 2019, max. 800.000 € für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl über 50 Mitarbeitern, max. 500.000 € für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl von bis zu 50 Mitarbeitern.
  • Auf Wunsch werden bis zu 2 tilgungsfreie Jahre zu Beginn gewährt, um die kurzfristige Belastung zu senken.
  • Die Bank erhält eine Haftungsfreistellung i. H. v. 100 % durch die KfW, abgesichert durch eine Garantie des Bundes (dafür muss ein etwas höherer Zins als bei den anderen KfW-Hilfsprogrammen in Kauf genommen werden, bei denen die Haftungsfreistellung 80 % bzw. 90 % beträgt)
  • Die Kreditbewilligung erfolgt ohne weitere Kreditrisikoprüfung durch die Bank oder die KfW. Eine Besicherung ist nicht vorgesehen. Hierdurch kann der Kredit schnell bewilligt werden.
  • Der Antrag ist bei der jeweiligen Hausbank zu stellen

 

Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Homepage der KfW www.kfw.de

 


 

06.04.2020

Bundesregierung beschließt neuen „KfW-Schnellkredit für den Mittelstand“
Mit heutiger gemeinsamer Pressemitteilung weisen BMF, BMWi und KfW auf einen weiteres KfW-Programm für den Mittelstand hin. Weitere Informationen sind hier abrufbar.


Im Unterschied zu den schon angebotenen KfW-Krediten, bei denen die Hausbank mindestens 10 % des Haftungsrisikos zu tragen hat, deckt der Bund hier 100 % der Haftung ab. Dafür muss allerdings ein Zinssatz von aktuell 3 % bei einer Laufzeit von 10 Jahren in Kauf genommen werden. Laut Pressemitteilung erfolgt die Kreditbewilligung ohne weitere Kreditrisikoprüfung durch die Bank oder die KfW. Der KfW-Schnellkredit kann nach Genehmigung durch die EU-Kommission starten. Die Freischaltung des Programms und die letztlich geltenden Konditionen sind also noch abzuwarten.

 


 
30.03.2020
Eine Übersicht der finanziellen Hilfen für Gewerbetreibende, Freiberufler, Selbständige, Soloselbständige, Künstler in der Corona-Krise geben wir Ihnen hier. Eine gute Übersicht bietet auch eine Zusammenfassung des Bundesministeriums für Finanzen sowie eine Auflistung des Deutschen Städte- und Gemeindebundes mit Stand vom 03.04.
 
Bundesregierung:
 
Die finanziellen Soforthilfen (i. H. v. 50 Milliarden Euro) der Bundesregierung für kleine Unternehmen, Selbständige, Soloselbständige, Freiberufler und Künstler  sollen diese Woche vom Deutschen Bundestag und Deutschen Bundesrat verabschiedet werden. Sie erhalten einmalig für 3 Monate Zuschüsse, die sie nicht zurückzahlen müssen. Diese Soforthilfe ergänzt die Programme der Länder.


Eckpunkte „Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Soloselbständige und Freiberufler:
Diese Finanzielle Soforthilfe ist für Kleinstunternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe bis zu 10 Beschäftigte gedacht.


Einmalzahlung bis zu 9.000 Euro für 3 Monate bekommen Selbstständige und Unternehmen mit bis zu 5 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente)
Bis zu 15.000 Euro für 3 Monate erhalten Selbstständige und Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente).
Sofern der Vermieter die Miete um mindestens 20% reduziert, kann der ggf. nicht ausgeschöpfte Zuschuss auch für zwei weitere Monate eingesetzt werden -> Ziel: Zuschuss zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz der Antragsteller und zur Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen u. a. durch laufende Betriebskosten (z. B. Mieten)

  • Voraussetzungen: wirtschaftliche Schwierigkeiten in Folge von Corona. Unternehmen darf vor März 2020 nicht in wirtschaftliche Schwierigkeiten gewesen sein.
  • Antragstellung: möglichst elektronisch; Existenzbedrohung bzw. Liquiditätsengpass bedingt durch Corona ist zu versichern

 

Die Auszahlung der Soforthilfe soll über die Bundesländer erfolgen.


Kurzarbeitergeld:
Unternehmer können Kurzarbeitergeld beantragen, wenn mindestens 10 Prozent der Mitarbeiter vom Ausfall betroffen sind.
Die Bundesregierung hat den Zugang zum Kurzarbeitergeld erleichtert. Unternehmen haben so die Möglichkeit, bei Arbeitsausfällen finanziell entlastet zu werden. Alle Hinweise stellt die Agentur für Arbeit zur Verfügung. Die wichtigsten Voraussetzungen und Informationen:

  • Es muss zu Arbeitsausfällen kommen. Umsatz- und Gewinnverluste sind nicht der Ansatz von Kurzarbeit.
  • Mitarbeiter müssen zunächst Resturlaube aus 2019 nehmen.
  • Überstunden sind vorab abzubauen.
  • Kurzarbeitsgeld sind 60 Prozent bzw. 67 Prozent mit Kindern vom sog. pauschalierten Netto.
  • Anfallende Sozialversicherungsbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden werden zu 100 Prozent erstattet.
  • Sie müssen eine Anzeige der Kurzarbeit bei der Agentur für Arbeit einreichen.
 

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie:


KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) Sonderprogramm

Eckdaten:

  • Das KfW-Sonderprogramm steht sowohl kleinen, mittelständischen Unternehmen wie auch Großunternehmen zur Verfügung.
  • Das KfW Programm bzw. der Kredit ist über die jeweilige Hausbank zu beantragen.
  • Für die kleinen und mittleren Unternehmen können umfangreich die Betriebsmittel mit 90% Haftungsfreistellung (gegenüber Banken und Sparkassen) finanziert werden. Für größere Unternehmen mit 80% Haftungsfreistellung.
  • Zinsen: zwischen 1% und 1,46% p. a. für kleine und mittlere Unternehmen, sowie zwischen 2% und 2,12 % p.a. für größere Unternehmen.
  • Antragsprozesse verschlankt: Für Kredite bis 3 Mio. € pro Unternehmen verzichtet die KfW auf eigene Risikoprüfung. Risikoprüfung erfolgt nur durch die Hausbank, um Prozesse zu beschleunigen. Kredite bis 10 Mio. € mit vereinfachter Prüfung, einzureichende Nachweise sehr einfach gehalten

 

Die Anträge sind auf der Internetseite: www.kfw.de zu erhalten.

 

 
Staatsministerium Sachsen:


»Sachsen hilft sofort«:

Mit diesem Soforthilfe-Darlehen werden Einzelunternehmer (Solo-Selbstständige), Kleinstunternehmer und Freiberufler unterstützt, die aufgrund der Auswirkungen des Corona-Virus mit unverschuldeten Umsatzrückgängen konfrontiert sind. Die Antragsstellung kann ab Montag, 23. März 2020, bei der Sächsischen Aufbaubank - Förderbank (SAB) erfolgen.


Antragsberechtigt sind Solo-Selbstständige sowie Unternehmen deren Betriebsstätte im Freistaat Sachsen ist, deren Jahresumsatz eine Million Euro nicht übersteigt. Hierzu zählen insbesondere Handwerk, Handel, Dienstleister, Kultur- und Kreativwirtschaft sowie wirtschaftliche tätige Angehörige der Freien Berufe.


Voraussetzungen:
Der Antragsteller muss wirtschaftlich zum 31.12.2019 gesund gewesen sein und für das laufende Geschäftsjahr aufgrund der Corona-Krise einen Umsatzrückgang von 20% prognostizieren. Die Rückzahlung des Darlehens muss bei normalem wirtschaftlichen Ablauf innerhalb der Laufzeit des Darlehens zu erwarten sein.

 

Höhe des Darlehens:
Die Zuwendung wird als Projektförderung durch ein zinsloses, am Liquiditätsbedarf (weiterlaufende Betriebsausgaben) für zunächst vier Monate orientiertes Nachrang-Darlehen von mindestens 5.000 Euro und höchstens 50.000 Euro gewährt.
In begründeten Ausnahmefällen kann das Darlehen auf bis zu 100.000 Euro aufgestockt werden. Das kann der Fall sein, wenn nach einem Zeitraum von vier Monaten ein höherer Liquiditätsbedarf besteht.


Antragsformulare:
Die Beantragung und Ausreichung erfolgt über die Sächsische Aufbaubank – Förderbank (SAB). Die Anträge auf Förderung sind bei der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank –, Pirnaische Straße 9, 01069 Dresden als der zuständigen Bewilligungsstelle einzureichen. Der Antragsteller hat die erforderlichen Eigenerklärungen abzugeben. Die SAB stellt die erforderlichen Formulare ab 23. März 2020 elektronisch bereit: www.sab.sachsen.de


Rückzahlung des Darlehens:
Das Darlehen ist für die gesamte Laufzeit von zehn Jahren zinslos und bis zu 36 Monate tilgungsfrei. Auf Antrag des Unternehmens kann nach Ablauf der tilgungsfreien Zeit mit der SAB eine individuelle Tilgungsvereinbarung getroffen werden. Sondertilgungen sind jederzeit möglich. Wichtig ist, dass das Darlehen nachrangig ausgestaltet ist, also nicht zur Überschuldung führen oder beitragen kann.


Anspruch auf Sofortdarlehen auch bei bereits anderer in Anspruch genommener Entschädigungsleistung
Ansprüche auf Entschädigungsleistungen nach dem Infektionsschutzgesetz sowie Versicherungsleistungen für Betriebsunterbrechungen / Betriebsausfall sind vorrangig in Anspruch zu nehmen. Sollte während der Laufzeit dieses Programms ein Förderprogramm des Bundes oder der Europäischen Union mit ähnlicher Zielrichtung für die Zuwendungsempfänger in Kraft treten, so sind diese vorrangig in Anspruch zu nehmen. Für den darüberhinausgehenden Liquiditätsbedarf kann eine Zuwendung nach dieser Richtlinie gewährt werden.

 
 
Finanzämter:


Um den von der Corona-Pandemie betroffenen Unternehmen weitere Erleichterungen zu verschaffen, ist es ab sofort auch möglich, die Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung für das Jahr 2020 nachträglich bis auf Null Euro herabzusetzen. Demnach können dann bereits gezahlte Beträge erstattet oder mit anderen Zahllasten verrechnet werden.


Auch die Hebesätze für die Gewerbesteuer können auf Antrag beim Finanzamt für das Jahr 2020 nachträglich bis auf Null Euro herabgesetzt werden. Für die Nutzung dieser Möglichkeit ist ein Antrag beim zuständigen Finanzamt zu stellen. Anträge auf Stundung der nach dem 31. Dezember 2020 fälligen Gewerbesteuern sowie Anträge auf Anpassung der Gewerbesteuer-Vorauszahlungen, die nur Zeiträume nach dem 31. Dezember 2020 betreffen, sind besonders zu begründen.


Zur Herabsetzung der Gewerbesteuervorauszahlungen kann das Finanzamt auf Antrag den Gewerbesteuermessbetrag mindern. Stundungsanträge für die Gewerbesteuer sind an die jeweiligen Gemeinden zu richten. Für die Minderung des Messbetrages der Gewerbesteuer durch das Finanzamt  steht jetzt zudem ein sehr einfach handhabbares Antragsformular zur Verfügung. (https://www.coronavirus.sachsen.de) im Themenbereich „Steuern und Finanzen“.

 



 



 

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