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Teilortsumgehung - Tunnellösung für die Bahnquerung

Naunhof, den 10. 01. 2020

Nach der Fertigstellung des 2. Bauabschnittes der Teilortsumgehung in Naunhof (1 BA: Errichtung Ladestraße, 2. BA: Errichtung Straße des 9. November) stellte sich die Frage, wie der 3. Bauabschnitt (Verbindung zwischen Wurzener Straße und Großsteinberger Straße) weitergeführt werden kann. Für diesen Planungsabschnitt wurden in einer ersten Phase durch ein Planungsbüro verschiedene Varianten erarbeitet und die Vor- und Nachteile dazu untersucht. Nach deren Vorstellung in einer nicht öffentlichen Sitzung im Stadtrat war schnell ersichtlich, dass die „optimale“ Variante damit noch nicht vorlag.

Daraufhin wurde das Planungsbüro mit neuen Untersuchungen beauftragt. Hierbei sollte insbesondere auch eine „Tunnelvariante“ in verschiedenen Ausführungen geprüft werden. Nach intensiven Beratungen entschied sich der Stadtrat für die oben abgebildete Planungsvariante. Diese beinhaltet eine Unterquerung der Bahnlinie im Bereich zwischen der Schulstraße und dem Querweg und der Schließung der Bahnübergänge in der Großsteinberger Straße und der Wurzener Straße für den Kraftverkehr. Fußgänger und Radfahrer könnten auch weiterhin beide Bahnübergänge nutzen. Diese Planvariante wird derzeit mit den zuständigen Stellen auf ihre Umsetzbarkeit besprochen. Liegen neue Erkenntnisse vor, werden wir hierzu erneut in den Naunhofer Nachrichten berichten.

Da die Herstellung des Baurechtes und die anschließende Umsetzung einige Jahre in Anspruch nehmen wird, soll eine Zwischenlösung zur Entlastung der Innenstadt umgesetzt werden. Dabei ist vorgesehen, die Vorfahrtsregelung vor dem Bahnhof zu ändern. Diese könnte nach einem kleineren Umbau des Kurvenradius vor dem Bahnhof von der Wurzener Straße über die Ladestraße, Bahnhofstraße und Großsteinberger Straße verlaufen.  

 

Foto: Die favorisierte Planungsvariante mit der Weiterführung der Umgehungsstraße entlang der Bahnlinie und Tunnelquerung