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Großes Interesse zur Einwohnerversammlung

Einwohnerversammlung im BürgersaalAm 12. Juni fand im Bürgersaal eine Einwoh- nerversammlung zu den Herausforderungen einer wachsenden Stadt, insbe- sondere der Entstehung der Grünstadt Naunhof und der Erweiterung der Grundschule statt. Zahl- reiche Einwohner nutzten die Möglichkeit, sich über die Stadtentwicklung zu informieren und eigene Anregungen zu geben oder Vorschläge zu machen.

Die beiden vorgestellten Großprojekte entstehen unabhängig voneinander an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet. Die Grünstadt Naunhof wird durch einen privaten Investor umgesetzt, bei der Erweiterung der Grundschule handelt es sich um eine öffentliche Pflichtaufgabe der Stadt im Sinne der Sächsischen Gemeindeordnung. Derzeitig hat Naunhof rund 8.800 Einwohner. Diese Zahl wird in den kommenden Jahren auf über 10.000 ansteigen. Bedarfsorientierte Planung muss darüber hinaus aber auch noch weitere Kriterien beachten und so war es keine Wunder, dass es im Laufe des Abends in der Diskussion miteinander einen ständigen Wechsel von einer zur anderen Baustelle gab.

Die Erweiterung der Grundschule beginnt schon ab dem kommenden Schuljahr mit der Aufstellung von Schulcontainern. Und wie danach weiter? Erfreulich für die Stadt Naunhof ist die Anerkennung der wachsenden Schülerzahl durch das Staatsministerium für Kultus. Mit Schreiben vom 30. Mai 2018 wurde hinsichtlich der Schulnetzplanung der notwendige Ausbau auf eine Vierzügigkeit bestätigt. Damit kann die Stadt nun Fördermittel beantragen.  

Einen Architektenentwurf für einen Schulhausanbau gibt es bereits. Dieser wurde in einer Arbeitsgruppe, bestehend aus Stadträten, Schulleitung und Elternvertretern, vordiskutiert. Es wurde sich aber genauso über einen Schulneubau ausgetauscht. Doch wo gäbe es Platz dafür, und um welches Vielfache mehr würden die Kosten dann steigen? Brandschutztechnische Auflagen an der Grundschule müssten dennoch zügig umgesetzt werden. Und außerdem würde der bis jetzt geplante Anbau an der Grundschule durch den Einbau von Fahrstühlen endlich Barrierefreiheit im gesamten Gebäude bringen.

Die Meinungen der Anwesenden waren vielfältig und durchaus plausibel. Was rechtlich möglich ist und finanziell überhaupt umsetzbar, wird die Verwaltung prüfen. Die Entscheidung trifft letztlich der Stadtrat. Und für ihn war die Einwohnerversammlung sicher sehr hilfreich. Denn näher an den Vorstellungen der Bürger kann man wirklich nicht sein.

 


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