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Naunhof schließt Lücke beim Versicherungsschutz für Feuerwehrkameraden

FFW Naunhof

Immer einsatzbereit gehen sie für uns wenn es sein muss durchs Feuer.

Ein Beitrag in der Sendung „Frontal21“ vom 16. Januar 2018 sorgte für reichlich Verunsicherung unter den Feuerwehrangehörigen - deutschlandweit. Im Kern ging es um die Entschädigungspraxis der staatlich organisierten Unfallkassen. Feuerwehrleute setzen ihr Leben ein, wenn es notwendig ist. Deshalb ist die Sorge nur allzu verständlich, wenn bei einem Dienstunfall möglicherweise kein Unfallversicherungsschutz gewährt wird. Ein Großteil dieser Ablehnungen erfolgt, weil vor dem Unfall bereits ein Gesundheitsschaden vorlag und die Verschlechterung des Gesundheitszustandes nicht ausschließlich auf den Unfall zurückzuführen ist. Zwar betrifft das nur etwa 1 bis 3 Prozent aller Unfallmeldungen, für die betroffen Feuerwehrleute selbst spielt diese niedrige Zahl aber keine Rolle. Bereits 2014 hatte die Arbeitsgruppe „Freiwillige Feuerwehren Sachsen 2020“ dem Freistaat Sachsen die Empfehlung gegeben, einen Entschädigungsfond einzurichten, der diese Lücke deckt. Geschehen ist seitdem jedoch leider nichts.  

„Die geschilderten Vorgänge im Fernsehbeitrag sind wenig motivierend und könnten sehr negative Konsequenzen für die Freiwilligen Feuerwehren nach sich ziehen.“ kritisiert auch   Naunhofs Stadtwehrleiter, Thomas Conrath, die Situation insgesamt und wurde tätig. „Es kann nicht sein, dass wir auf jede Alarmierung sofort reagieren, während diejenigen auf deren Schutz wir vertrauen, wenn es uns selbst einmal trifft, sich vor der Verantwortung drücken. Umso mehr freut es uns, dass Naunhof unsere Arbeit wertschätzt und schnell reagiert hat.“ so der Wehrleiter weiter. Gemeint ist damit der Abschluss eines Versicherungsschutzes Anfang Februar mit dem KSA (Kommunaler Schadenausgleich), der Deckungsschutz für alle Unfälle der Kameraden im Dienst gewährt. Bürgermeister Volker Zocher dazu: „Anfragen bei der Unfallkasse und dem Sächsischen Städtetag (SSG) haben uns zu diesem Schritt veranlasst. Noch länger warten, bis das SMI (Staatsministerium des Innern) endlich die Empfehlungen von 2014 umsetzt, wollten wir nicht. Das sind wir unseren Kameraden einfach schuldig!“


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