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Sturmtief Friederike hinterlässt immense Schäden

Sturmschäden auf der Straße nach LindhardtEine genaue Bilanz über die Schadenshöhe, die das Sturmtief Friederike am 18. Januar in Naunhof und seinen Ortsteilen verursacht hat, ist noch nicht möglich. Das Betreten der Wälder wie zum Beispiel im Naherholungsgebiet an den Naunhofer Seenist derzeit sehr gefährlich. Auch aufgrund von Straßensperrungen konnte das volle Ausmaß noch nicht erfasst werden. Doch es reicht auch schon das, was sichtbar ist. Kaum zählbar ist die Vielzahl der entwurzelten und abgeknickten Bäume, die dabei auch Gebäude und Fahrzeuge beschädigten oder für Stromausfall sorgten. Schlimm hat es zum Beispiel den Spielplatz in Lindhardt oder den Neuen Friedhof in Naunhof getroffen, und auf dem Gebäude des Bauhofs wurde das gesamte Dach abgedeckt. Straßenlampen sind umgeknickt und das Dach einer Garagenanlage in Ammelshain davongeflogen. Es wird Monate dauern bis alle Schäden behoben sind.

Allein zwischen 14:45 und 21:00 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr am Donnerstag, den 18. Janaure 17 Mal alarmiert. So kam beispielsweise auf dem Autobahnzubringer S 43 ein Rettungswagen wegen umgestürzter Bäume nicht weiter. Der Weg musste erst einmal freigeschnitten werden. Auf der Straße nach Lindhardt waren es rund 40 Bäume, keine Chance für die Feuerwehr in der Dunkelheit die Beräumung fortzusetzen und überdies viel zu gefährlich. Dieser Einsatz wurde abgebrochen, die Straße ordnungsgemäß gesperrt. Nicht nachvollziehbar sind da Äußerungen von Bürgern, die am nächsten Morgen im Rathaus anrufen und sich beschweren. Die Freiwilligen Feuerwehren waren zu diesem Zeitpunkt längst schon wieder im Einsatz für weitere Aufräumarbeiten, fünf Alarmierungen allein an diesem Vormittag. Glück im Unglück hatte dabei ein Kamerad, der gerade dabei war einen Nadelbaum abzutragen, der auf die Kreisstraße zu stürzen drohte. Katapultartig traf ihn ein großes Stück Stamm am Kopf. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Krankenhaus. Die Verletzung ist dank seines Helmes glimpflich ausgegangen. Inzwischen geht es ihm schon wieder besser und er konnte das Krankenhaus verlassen. Danke an alle Einsatzkräfte! Ihr habt im Sturm euer Leben riskiert.


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